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EDM-Talk – Interview mit Jay Hardway

EDM-Talk – Interview mit Jay Hardway

Unser noch immer brandneuer Bereich „EDM-Talk“ geht in die zweite Runde, in dieser Woche haben wir ein Interview mit Jay Hardway für euch am Start.

Von der internationalen Bühne ist Jay Hardway schon längst nicht mehr weg zu denken und sein können stellte er unlängst mit der neuen Single “ Cherry “ feat. Afrojack erneut unter Beweis.

Vorbei die Zeiten in denen er nur in kleineren Clubs auflegte, denn natürlich wird auch er mittlerweile bei den ganzen großen EDM Festivals auf der Welt gebucht und das nicht selten schon als Headliner.

Wie viele Künstler in der EDM Szene, kommt auch Jay Hardway wieder einmal aus den Niederlanden und so fragt man sich, ob man dort direkt mit einem Mischpult unterm Arm auf die Welt kommt.

Seine Fanbase ist zwar noch lange nicht so gigantisch im Vergleich zu anderen Acts aber sie wächst stetig und so wird Jay Hardway wohl auch in den nächsten Jahren noch dick im Geschäft sein.

Während des Interviews zeigte sich schnell wie locker Jay Hardway drauf ist, zumindest uns gegenüber wirkte er absolut nicht abgehoben und zeigte auch keine Ansätze von Starallüren. Wir haben euch noch eine Ausgabe seines Podcast eingebunden, damit ihr auch die richtige musikalische Untermalung für das Interview habt, viel Spaß damit.

Am Dance Valley Festival in den Niederlanden bekamen wir die Möglichkeit einmal mit Jay Hardway zu sprechen. Kurz vor seinem Auftritt nahm sich der sympathische Holländer Zeit für uns und beantwortete locker all unsere Fragen.

Du spielst heute 3 Shows. Das klingt sehr stressig. Wie schaffst du das?
Jay Hardway: Ich versuche vor allem Freunde zu finden, die mich fahren und dann den Part als meine Tourmanager übernehmen. Wenn ich mehrere Auftritte an einem Tag habe, dann will ich im Auto ein bisschen entspannen und wieder runterkommen. Das ist einfacher, wenn ich nicht selbst fahren muss. Dann kümmere ich mich um mein Set und meine Interviews und habe einfach Spaß. Es ist eigentlich immer sehr lustig. Man trifft viele Leute , aber es wird auch mal hektisch.

Aber es ist eigentlich nichts besonderes mehrere Shows an einem Tag/in einer Nacht zu haben in den Niederlanden – eher etwas gewöhnliches…
Jay Hardway: Das stimmt! Die Niederlande sind so klein. Die längste Fahrzeit heute beträgt eineinhalb Stunden, aber dann bin ich wirklich auf der anderen Seite des Landes. So kann man auf viele Festivals gehen, wenn man möchte. Genauso läuft das auch bei Clubgigs ab. Wenn ich in Holland in einem Club spiele, dann habe ich auch 2 oder 3 Shows in einer Nacht – einfach weil unser Land so klein ist und das deshalb leicht möglich ist. Das ist großartig!

Du bist mittlerweile sehr viel unterwegs und bereist die ganze Welt. Was ist deiner Meinung nach der beste Teil des Reisens?
Jay Hardway: Ich denke, dass man so viele verschiedene Leute trifft und auch unterschiedliche Kulturen kennen lernt. Es geht um die ganze Welt. Man trifft die Italiener und italienisches Essen , dann französisches Essen, amerikanisches Essen und natürlich auch die Leute. (lacht) Vor allem die verschiedenen Kulturen zu sehen ist für mich wirklich sehr interessant.

Was war bis jetzt dein Lieblingsland?
Jay Hardway: Das ist eine gute Frage! Ich liebe die USA, einfach weil sie so komplett anders sind als Europa. Alles ist größer – auch die Partys! Deshalb denke ich, dass die USA bis jetzt mein Lieblingsland waren. Aber ich fliege im September nach Asien. Dort habe ich eine Tour und freue mich schon darauf. Ich denke, dass wird auch sehr toll werden. Die asiatische Kultur ist auch wieder komplett anders als Holland oder Europa.

Und was ist das Schlimmste am Reisen ?
Jay Hardway: Die Flüge manchmal, aber die sind eigentlich nicht so schlimm. Manchmal hat man nur eben einen 3 Stunden Flug und man kann nicht schlafen und wäre lieber zu Hause in seinem eigenen Bett. Aber ich sehe das nicht als so eine schreckliche Sache. Man bekommt die Möglichkeit Plätze zu sehen, die sonst niemand besuchen kann. Außerdem sehe ich manchmal in einer Woche 3 Länder, das ist ja auch nicht schlecht. (lacht)

Wann hast du dich dazu entschieden Musik zu produzieren und das auch noch zu deinem Beruf zu machen?
Jay Hardway: Ich war schon immer in Kontakt mit Musik. Schon als kleines Kind habe ich mir alle möglichen Sachen angehört. Dann habe ich mich mit der Software auseinander gesetzt als ich zur Highschool ging und da habe ich gesehen, dass ich selbst Musik machen konnte. Das war was ich immer wollte – eigene Melodien und so weiter kreieren! Also habe ich zu produzieren begonnen, aber es war für mich nur ein Hobby. Nach der Schule war ich eigentlich immer im Studio. Mit der Zeit wurde mir klar, dass ich mehr daraus machen konnte, weil ich Talent habe. Meine Musik klang von Mal zu Mal besser. Also entschied ich mich aufs Ganze zu gehen! Ich wollte ein DJ sein und eigene Tracks produzieren und jetzt bin ich hier. (lacht)

Wer hat dich am Anfang deiner Karriere am meisten unterstützt?
Jay Hardway: Das waren meine Eltern! Von dem Moment an als ich gesagt habe, dass ich Musik machen will, standen sie immer hinter mir. Sie wollten, dass ich meinen Traum leben kann und mache, was mich glücklich macht. Natürlich auch Martin Garrix! Seit wir uns zum ersten Mal getroffen haben, unterstützt er mich. Wir machen auch gemeinsam Musik und sind gute Freunde. Er hat mich in die Szene hineingebracht, vor allem auch mit dem Track „Wizzard“. Ich bin sehr glücklich darüber!

Welcher Artist hat dich am meisten inspiriert?
Jay Hardway: Ich denke, dass waren eine Menge Arists. Da gibt es wahrscheinlich mehr Künstler, die mich inspiriert haben als nicht. Diejenigen, die mich nicht inspirieren, da fehlt einfach die Verbindung. Ich fühle da einfach keine Connection. Hardwell und Tiësto haben mich inspiriert und auch die Filme, die sie immer online posten geben mir den Antrieb und die Motivation, dass ich das auch schaffen will. Auch andere Leute inspirieren mich. Zum Beispiel die Leute mit denen ich arbeite, die Menschen auf den Festivals. Es ist die Art wie sie arbeiten und ihren Job einfach lieben. Ich bekomme meine Inspiration von sehr vielen Quellen.

Erinnerst du dich an etwas besonders verrücktes, das während einer Show oder auf Tour passiert ist?
Jay Hardway: Natürlich! Da gibt es eine Menge verrückter Geschichten. Die meisten bleiben für immer hinter verschlossenen Türen. (lacht)

Einmal in Belgien habe ich gerade in einem Track gemixt und habe versehentlich denselben Track auch auf dem anderen Player ausgewählt. Also habe ich in ganze genau demselben Track gemixt. Ich war so vertieft in mein Set, dass ich es erst gemerkt habe, wie der erste Track schon vorbei war. Ich dachte mir also so: „Scheiße!“ und musste ein anderes Lied suchen. Die Musik stoppte plötzlich ganz am Summerfestival und alle Leute waren verwundert. Gott sei Dank hat mir dann MC Iceman, ein gute Freund von mir, den Arsch gerettet. Er schrie einfach „What’s up? Make some noise!“ in die Menge und so wirkte die Pause gewollt.

Also kann niemand sagen, dass du ein prerecordedes Set gespielt hast! (lacht)
Jay Hardway: Nein! (lacht) Das mache ich sowieso nicht!

Welchen Track bekommst du gerade nicht aus dem Kopf?
Jay Hardway: Cazette mit Sleepless. Den Track habe ich heute morgen gehört. Deshalb habe ich den jetzt in meinem Kopf. Aber wenn du mich in einer Stunde nochmal fragst, dann ist es vielleicht wieder ein ganz anders Lied.

Was ist die nervigste Interviewfrage, die dir jedes Mal wieder gestellt wird?
Jay Hardway: Meistens ist es die Frage, wie ich Martin Garrix kennen gelernt habe. (lacht) Natürlich kann ich verstehen, dass die Leute das interessiert, aber es ist eigentlich nicht wirklich wichtig. Ich kann hier auch nur immer wieder dieselbe Antwort geben: Wir haben uns online in Foren getroffen. Es geht nicht darum, wie oder wo wir uns kennen gelernt haben, sondern warum wir uns verstehen.

Aber ihr habt das nicht gefragt! Glück gehabt! (lacht)

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